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Nachhaltige Mobilität ist in der eww Gruppe auf der Überholspur: Die 70 Elektroautos des Unternehmens legen jährlich knapp 1,1 Millionen Kilometer mit null Emissionen zurück. Das sind immerhin 27 Weltumrundungen.
Foto © Andreas Maringer
Die eww Gruppe ist seit Jahren ein Pionier im nachhaltigen Flottenmanagement. Ältere Autos mit konventionellen Verbrennungsmotoren werden nach und nach durch saubere E-Autos ersetzt. Dabei handelt es sich längst nicht mehr nur um Pkw, sondern auch um kleinere Nutzfahrzeuge, mit denen beispielsweise Techniker unterwegs sind.

„Innerstädtisch sehe ich durch die E-Autos den größten Gewinn für Mensch und Umwelt“, sagt Vorstand Wolfgang Nöstlinger. „Sie rollen in der Stadt emissionslos und lautlos zu den Kunden oder technischen Einrichtungen, das hat schon was.“
Als Energieversorgungsunternehmen habe man nicht nur eine hohe Verantwortung den Kunden, sondern der gesamten Stadt und den nachfolgenden Generationen gegenüber, betont Wolfgang Nöstlinger. An nachhaltiger Mobilität führe in vielen Bereichen kein Weg vorbei. eww übertreffe mit Tempo und Zahl der Umstellung auf E-Fahrzeuge einschlägige Vorgaben bei Weitem.
Die Spanne bei den jährlichen gefahrenen Stromer-Kilometern ist groß. Während E-Kundendienstfahrzeuge in der Stadt 6.000 Kilometer pro Jahr herunterspulen, sind andere bis zu 35.000 Kilometer unterwegs. „E-Fahrzeuge sind zuverlässig, bewähren sich in der Praxis, auch die Reichweiten sind mittlerweile passabel,“ fasst eww Fuhrparkchef Roland Angerhofer die Erfahrungen zusammen. Die einzige Herausforderung sei es, die Ladezeiten genau zu planen.
Aber auch hier ist das Unternehmen am Puls der Zeit: „Wir haben heuer E-Charge-Back für die Mitarbeiter eingeführt. Es ist ein riesengroßer Vorteil, wenn sie ihr Dienstfahrzeug über Nacht zu Hause laden und am nächsten Tag wieder mit großer Reichweite starten können“, sagt Wolfgang Nöstlinger. E-Charge-Back läuft bei eww über eine hochmoderne App, wird automatisch abgerechnet und rückvergütet.
Sowohl Wolfgang Nöstlinger als auch Roland Angerhofer sehen bei der Umstellung der Flotte auf saubere Fahrzeuge derzeit aber auch Grenzen: „Höhere Nutzlasten bedeuten bei Nutzfahrzeugen sehr geringe Reichweiten. Für unsere Anforderungen bei weiter entfernten Baustellen in Wien oder Graz sind solche Fahrzeuge noch nicht wirklich geeignet“, meint Roland Angerhofer.
Für Vorstand Wolfgang Nöstlinger ist bei gewissen Fahrzeugen der Aspekt der Versorgungssicherheit vorrangig: „Bei Notfällen oder in einer Krise brauchen wir Autos, die 100-prozentig einsatzbereit sind. Da können wir uns beispielsweise in einer frostigen Winternacht keinen Ausfall leisten, weil die Batterie zwischenzeitlich schwach geworden ist.“
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