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Zwei Jahre Bauzeit, 3.700 neue Lichtpunkte: In Dornbirn wurde die Straßenbeleuchtung umfassend auf LED modernisiert – mit deutlich geringerem Energieverbrauch, weniger Lichtverschmutzung und einer besseren Ausleuchtung der Straßen.
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Die Umrüstung zählt zu den größten Projekten der eww Anlagentechnik. Von insgesamt 4.940 Lichtpunkten waren bereits 1.240 auf LED umgestellt. Die verbleibenden 3.700 konventionellen Leuchten wurden nun nahezu vollständig ersetzt. Dabei lag der Schwerpunkt auf LED-Leuchten in zwölf Leistungsstufen und verschiedenen Abstrahlcharakteristiken – die jeweils auf die entsprechende Straße abgestimmt sind. Punktuell wurden in Parks und in der Innenstadt dekorative Leuchten eingesetzt. Um ein einheitliches Erscheinungsbild zu erzielen, wurden 110 Leuchten versetzt.
Parallel dazu modernisierte eww auch die Infrastruktur umfassend: Rund 2.800 Mastanschlusskästen wurden erneuert, etwa 4.200 Überspannungsableiter nachgerüstet und 330 Masten bzw. Ausleger getauscht oder angepasst. Die Planung, Koordination und Begleitung der Arbeiten erfolgte durch eww. Die Montage wurde in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen umgesetzt.
Die Ausführungsplanung war anspruchsvoll. Die Stadt hatte das Projekt funktionell ausgeschrieben und forderte normgerechtes Licht bei möglichst geringem Energieverbrauch pro beleuchtetem Straßenkilometer. Für jeden Abschnitt bestimmte eww, welche Leuchte am besten passt, ob ein neuer Mast oder Ausleger erforderlich ist oder ob ein Standort versetzt werden sollte. Die Planungen wurden abschnittsweise bei der Stadt eingereicht, dort freigegeben und anschließend in Listen für die Montagefirmen übertragen.
„eww Anlagentechnik hat das Projekt sowohl technisch als auch kostenmäßig tipptopp umgesetzt“, sagt Valentin Mäser von der Stadt Dornbirn. „Die Zusammenarbeit war von Anfang an professionell und lösungsorientiert.“ Ein großer Vorteil sei zudem, dass die Lichtkopfstörungen seit der LED-Umstellung auf ein Minimum reduziert wurden. Noch stärker fällt die Energieeinsparung ins Gewicht: „Realistisch sind bis zu 75 Prozent weniger Energieverbrauch im Vergleich zur alten Beleuchtung – bei weniger Blendung und weniger Lichtverschmutzung“, betont eww Projektleiter Peter Hartl. Ab 22:30 Uhr wird das Helligkeitsniveau automatisch abgesenkt.
Besonders gut sichtbar sind die Auswirkungen vom Hausberg Karren aus: Vergleichsaufnahmen von einst und heute zeigen deutlich den Unterschied – weniger Licht am Himmel, zugleich aber gleichzeitig eine bessere und gleichmäßigere Ausleuchtung der Straßen.
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