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Wels ist auch in Trockenperioden sicher mit Trinkwasser versorgt – dank vorausschauender Investitionen der eww Gruppe in den vergangenen zehn Jahren und eines ergiebigen Wasservorkommens im Almtal.
Verdorrte Maisfelder, Wiesen und Gärten, wochenlang kein nennenswerter Regen: Die sommerliche Trockenheit setzt Oberösterreichs Wasserversorger unter Druck. Vielerorts sind die Grundwasserspiegel auf historische Tiefstände gesunken. In Wels bleibt die Lage entspannt – aus jedem Hahn fließt weiterhin ausreichend naturreines Trinkwasser, frisch direkt aus dem Almtal.
„Wir haben in den vergangenen Jahren gezielt in unsere Trinkwasserversorgung investiert. Heute zeigt sich, wie wichtig diese Investitionen waren“, betont eww Vorstandsdirektor Wolfgang Nöstlinger. Allein 2025 waren es 3,1 Millionen Euro. Ein zentraler Baustein ist der 2016 errichtete Hochbehälter in Traunleiten. Der Edelstahlspeicher fasst fünf Millionen Liter Trinkwasser und gleicht Verbrauchsspitzen aus, wie sie gerade an heißen, trockenen Tagen auftreten. Insgesamt verfügen die eww Hochbehälter über eine Speicherkapazität von rund 15,5 Millionen Litern. „Diese Reserve ist in Zeiten wie diesen Gold wert. Sie gibt uns den nötigen Puffer, wenn an heißen Tagen besonders viel Wasser gebraucht wird.“
Dennoch bleibt Wasser eine kostbare Ressource. „Unsere Versorgung ist sicher. Das heißt aber nicht, dass wir sorglos mit Wasser umgehen sollten“, sagt Nöstlinger. „Es geht um einen vernünftigen Verbrauch mit Hausverstand. Wasser ist schließlich unser Lebensmittel Nummer eins.“
Bürgermeister Andreas Rabl, Aufsichtsratsvorsitzender der eww Gruppe, betont: „Gerade in Zeiten wie diesen sieht man, wie wichtig eine leistungsfähige und zukunftssichere Infrastruktur ist. Die Welserinnen und Welser können sich darauf verlassen, dass ihr Trinkwasser auch in trockenen Sommern in bester Qualität aus der Leitung kommt.“
Das Welser Trinkwasser stammt aus einem mächtigen Grundwasserstrom im Almtal. Weil dieser von den Bergen gespeist wird, reagiert er deutlich langsamer auf längere Trockenperioden. Über das rund 350 Kilometer lange eww Leitungsnetz gelangt das Wasser naturrein und ohne jede Aufbereitung zu rund 80.000 Menschen in Wels und den mitversorgten Nachbargemeinden.

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