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Wer eine Straßenbeleuchtung erneuert, trifft eine Entscheidung für viele Jahre. Umso wichtiger ist ein Mastsystem, das sich einfach montieren lässt, langfristig beständig bleibt und sich gut in das Ortsbild einfügt.
Aluminium ist wesentlich leichter als Stahl. Das erleichtert den Transport, das Abladen und die Handhabung auf der Baustelle. Auch das Aufstellen der Masten kann dadurch einfacher erfolgen.
Je nach Masthöhe, Ausführung und Baustellensituation ist weniger schweres Gerät erforderlich. Das kann die Abläufe vereinfachen und den Montageaufwand verringern. Besonders an schwer zugänglichen Standorten oder bei beengten Platzverhältnissen ist das geringe Gewicht ein praktischer Vorteil.
Aluminium bildet an seiner Oberfläche eine natürliche Schutzschicht. Dadurch rostet es nicht wie Stahl und ist gut gegen viele Witterungseinflüsse geschützt. Diese Korrosionsbeständigkeit kann den Pflege- und Wartungsaufwand über die Nutzungsdauer verringern. Auch kleinere Beschädigungen der Oberfläche führen nicht automatisch dazu, dass der Mast weiterrostet.
Besonders beanspruchte Bereiche können je nach Standort zusätzlich geschützt werden. Das betrifft vor allem den Übergang zwischen Boden und Mast, der beispielsweise Feuchtigkeit, Streusalz oder mechanischen Einwirkungen ausgesetzt ist.
Aluminium lässt sich sehr gut wiederverwerten. Wird ein ausgedienter Mast fachgerecht zurückgeführt, kann das Material erneut für hochwertige Aluminiumprodukte eingesetzt werden. Für die Wiederverwertung wird wesentlich weniger Energie benötigt als für die Herstellung von Primäraluminium. Ein hoher Recyclinganteil, eine lange Nutzungsdauer und eine geregelte Rückführung können daher dazu beitragen, Rohstoffe zu schonen und die CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus zu verringern.
Wie gut die Umweltbilanz eines konkreten Masts ausfällt, hängt unter anderem von der Herkunft des Aluminiums, dem Recyclinganteil und der späteren Wiederverwertung ab.
Bei einem Lichtmast zählt nicht nur der Anschaffungspreis. Auch Transport, Montage, Pflege, Reparaturen, Nutzungsdauer und spätere Wiederverwertung beeinflussen die tatsächlichen Kosten.
Aluminiummasten können in mehreren dieser Bereiche Vorteile bieten: Ihr geringes Gewicht erleichtert die Montage, ihre Korrosionsbeständigkeit kann den Wartungsaufwand verringern und das Material lässt sich am Ende der Nutzungsdauer wiederverwerten. Daher sind die Kosten über den gesamten Lebenszyklus betrachtet oft deutlich geringer als bei Stahlmasten.
Lichtmasten prägen Straßen, Wege und Plätze über viele Jahre. Deshalb sollen sie nicht nur technisch passen, sondern sich auch gut in die Umgebung einfügen.
Aluminiummasten bieten zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Je nach Produkt und Ausführung stehen unterschiedliche Mastformen, Höhen, Oberflächen und Farben zur Verfügung. Dadurch lassen sich Mast und Leuchte auf das Ortsbild, die Architektur und das jeweilige Beleuchtungskonzept abstimmen.
Bei Masten in unmittelbarer Nähe zur Fahrbahn kann die passive Verkehrssicherheit eine wichtige Rolle spielen. Für solche Standorte stehen speziell geprüfte Sicherheitsmasten zur Verfügung. Diese Sicherheitsmasten können bei einem Aufprall gezielt nachgeben, sich verformen oder Energie aufnehmen. Dadurch können sich die Belastungen für Fahrzeuginsassen verringern.
