19.10.2026 – News
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Welser Wasserversorgung: 25 Millionen Euro für mehr Sicherheit

Verlässlich mit Trinkwasser versorgt – auch wenn der Regen länger ausbleibt. Damit das in Wels selbstverständlich bleibt, hat die eww Gruppe von 2015 bis 2025 insgesamt 25 Millionen Euro in die Wasserversorgung investiert. Mit dem generalsanierten Pumpenhaus ist jetzt auch die Notversorgung auf dem neuesten Stand.

Andreas Rabl, Katharina Steinmayr, Philipp Oberndorfer, Wolfgang Nöstlinger im Pumpenhaus

Wasser aufdrehen und naturreines Trinkwasser genießen: Damit das in Wels selbstverständlich bleibt, braucht es eine verlässliche Infrastruktur. Ein wichtiger Baustein ist das generalsanierte Pumpenhaus, in das die eww Gruppe rund zwei Millionen Euro investiert hat.

Vor rund 50 Jahren war die Anlage das erste Welser Wasserwerk. Heute dient sie als Absicherung: Sie sammelt Quellwasser und pumpt es bei Bedarf ins Welser Wassernetz – falls die Hauptversorgung mit naturreinem Wasser aus dem Almtal einmal ausfallen sollte.

Ein zweites Standbein für die Versorgung

„Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer eins. Ohne ein zweites Standbein, das jederzeit abrufbar ist, könnten wir keine sichere Versorgung aufrechterhalten“, betont eww Vorstandsdirektor Wolfgang Nöstlinger. „Wir hoffen, dass wir die Notversorgung nie brauchen. Aber wenn es darauf ankommt, sind wir vorbereitet – und versorgen die Menschen rund um die Uhr, wie sie es gewohnt sind.“

Die Quellen liefern 120 Liter Wasser pro Sekunde, die Wasserspeicher bieten zusätzliche Reserven. Darüber hinaus steht für die Notversorgung ein Brunnen im Südwesten zur Verfügung. Mit einer Leistung von 280 Litern pro Sekunde kann er den gesamten Bedarf allein decken.

Wolfgang Noestlinger Technischer Vorstand eww Gruppe
Wolfgang Nöstlinger
Vorstandsdirektor Ing. Wolfgang Nöstlinger, MSc MBA

„Wir hoffen, dass wir die Notversorgung nie brauchen. Aber wenn es darauf ankommt, sind wir vorbereitet – und versorgen die Menschen rund um die Uhr, wie sie es gewohnt sind.“

Reserven für mehr als einen durchschnittlichen Tag

Die Sanierung des Pumpenhauses ist der vorläufige Abschluss eines umfassenden Investitionsprogramms. Bereits 2015/16 wurde ein Hochbehälter aus Edelstahl errichtet, der fünf Millionen Liter Wasser fasst. 2018/19 folgte die Sanierung eines Hochbehälters mit zehn Millionen Litern Fassungsvermögen.

Insgesamt stehen 15,5 Millionen Liter Speichervolumen zur Verfügung. Damit ist mehr als der durchschnittliche Tagesverbrauch von 12,78 Millionen Litern abgedeckt.

Wie wichtig diese Vorsorge ist, zeigte sich am 26. Mai 2026: An diesem Tag der ersten Hitzewoche wurden in Wels 18,85 Millionen Liter Wasser verbraucht. Das waren 17 Prozent mehr als am verbrauchsstärksten Tag des Jahres 2025. Die Versorgung blieb auch bei diesem hohen Verbrauch sicher.

Naturreines Wasser, regelmäßig kontrolliert

Neben der Versorgungssicherheit steht die Qualität im Mittelpunkt: Das Welser Wasser fließt völlig unbehandelt ins Netz. Rund 160 Analysen pro Jahr kontrollieren seine Reinheit – viermal so viele wie gesetzlich vorgeschrieben.

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