Zehn Millionen € für die sichere Versorgung

News-Beitrag | 26. Februar 2016 | Strom

Stromausfall? Im Bereich von Wels Strom ist das seit vielen Jahren nahezu ein Fremdwort. Damit das auch so bleibt, wird kräftig in die Versorgungssicherheit investiert.

2015 war in einem kleinen Teil des Versorgungsgebiets von Wels Strom zwei Sekunden der Strom weg. Das war’s auch schon. Zum Vergleich: Im Österreich-Schnitt werden um die 30 Minuten Stromausfälle pro Jahr verzeichnet.

Was hat Wels, was die anderen nicht haben? „In der Stadt sind alle Leitungen verkabelt“, antwortet KR DI Ernst Inführ, Geschäftsführer von Wels Strom. „Das hat ein hohes Maß an Versorgungssicherheit gebracht.“
Für Wels Strom ist das kein Ruhekissen. „An diesen Kabeln hängen wie an einer Perlenkette die vier Umspannwerke. Und hier haben wir in den vergangenen fünf Jahren rund zehn Millionen Euro in Ausbau und Modernisierung investiert.“

Aktuell wird das Umspannwerk beim Fernheizkraftwerk um zwei Millionen Euro erneuert. „2015 wurde die erste Hälfte ausgetauscht, heuer ist die zweite dran“, informiert Ernst Inführ. Das Projekt wurde zur Gänze von den Wels Strom Technikern geplant. „Der Leiter des Netzbetriebes, Helmut Bräuer, und seine Kollegen haben das Kunststück geschafft, trotz der Bauarbeiten die Versorgung rund um die Uhr sicherzustellen“, freut er sich.

Vor diesem Projekt wurde das unterirdische Umspannwerk Mitte um zwei Millionen Euro modernisiert. Vor fünf Jahren war das Umspannwerk Nord um sechs Millionen neu errichtet worden.
Wenn 2017 ein großer Transformator unter dem sogenannten Gaspark getauscht wird, ist das große Investitionsprogramm für die sichere Versorgung abgeschlossen. „Damit sollte der hohe Standard in den kommenden 25 Jahren gewährleistet sein“, schätzt Ernst Inführ.