Wels Strom eröffnet größte und schnellste Stromtankstelle

News-Beitrag | 13. Juni 2016 | eww | Strom

Wels Strom nimmt eine moderne Schnellladestation für Elektroautos in der Hamerlingstraße in Betrieb (von links): Die Stadträte Klaus Hoflehner und Peter Lehner, Wels Strom-Geschäftsführer Ing. Friedrich Pöttinger, MSc, Bereichsleiter Ing. Lothar Müller, MSc, Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, eww Vorstand Ing. Wolfgang Nöstlinger, MSc MBA, eww Vorstandssprecher Mag. Florian Niedersüß, MBA, Wels Strom Geschäftsführer DI Ernst Inführ.

In der Hamerlingstraße kann ein Elektroauto in nur 20 Minuten voll aufgeladen werden.

Wels Strom ist seit Jahren Vorreiter bei der Elektromobilität. Das dichte Stromtankstellennetz mit 18 Standorten in Wels und Thalheim ist vorbildhaft. Nun setzt das Unternehmen mit einer Schnellladestation mit vier Plätzen neuerlich Akzente.

„Bei diesen vier neuen Stationen geht schon die Post ab“, freut sich Geschäftsführer Ing. Friedrich Pöttinger. „In den 20 Minuten geht sich wirklich nur noch ein schneller Kaffee aus.“ Mit der Hochleistungs-Ladetechnik sei Wels Strom am Puls der Zeit. Der Standort am Rande des Stadtkerns sei ideal, der Bedarf an Ladestationen in der Innenstadt allgemein hoch. Das hätten Evaluierungen ergeben.

Die grüne Tankstelle mit High-Speed-Ladepunkten und Leistungen von 43, 50 und zweimal 22 Kilowatt ist eine Kooperation von Wels Strom mit der Stadt Wels. „Wir unterstützen das Projekt, weil wir an diese Technologie glauben und es dafür Anschubfinanzierungen braucht“, begründet Bürgermeister Dr. Andreas Rabl. „Solche Stationen werden die Zukunft sein“, ist er überzeugt. Das sehe man allein am wirtschaftlichen Aspekt. Eine Strom-Tankfüllung für ein E-Fahrzeug koste nämlich nur zwischen 4 und 7 Euro. „Ich wünsche mir von Wels Strom, dass dieser so erfolgreiche Weg weiter gegangen wird!“

An der Station ließe sich an einem eigens aufgestellten Benzin-Zapfhahn ablesen, wie wenig Energie ein Elektroantrieb gegenüber einem Benzinmotor verbrauche, unterstreicht Friedrich Pöttinger die Effizienz. Ein Beispiel: Ein mit 22 Kilowattstunden vollgeladener Kleinwagen Renault Zoe hat eine Reichweite von 150 Kilometern, das entspricht der Energie von 2,6 Liter Benzin.

Pöttinger zitierte den Experten Lars Thomsen, wonach alle vier Wochen der Batteriepreis um ein Prozent sinke und die Lebensdauer um ein Prozent steige. Die Entwicklung der Elektromobilität sei mit dem Herstellen von Popcorns zu vergleichen. Zuerst brauche es eine lange Erwärmungsphase, dann poppten langsam einzelne Körner auf und schließlich alle rasend schnell. Die E-Mobilität komme jetzt so richtig in Schwung.