„Viele Dinge laufen sehr professionell!“

News-Beitrag | 28. Februar 2017

„Mich freut die Offenheit, mit der ich hier aufgenommen wurde“, blickt DI Franz Gruber, MBA, auf seine ersten Wochen als Geschäftsführer bei Wels Strom zurück. „Das ist sehr beeindruckend!“

Jeder Wechsel sei eine spannende Erfahrung, abwechslungsreich und kurzweilig, meint Franz Gruber. „Diese Phase ist sowohl für die Firma als auch für mich eine Herausforderung!“ Ihn hat bei Wels Strom angenehm überrascht, „dass viele Dinge einfach sehr professionell laufen“. Ein gutes Beispiel dafür sei die 15-Jahres-Feier von Wels Strom gewesen.

„Meine ersten beiden Monate waren stark geprägt von Dingen, die ich kenne, aber die ich erst so kennenlernen muss, wie das in der WSG oder in der eww Gruppe gemacht wird“, resümiert der neue Geschäftsführer. „Ich bin hier natürlich mit meinem Erbe aus den früheren Firmen unterwegs. Das muss ich jetzt ein Einklang bringen mit der Kultur, die wir hier haben.“ Und was ist hier andres als beim früheren Arbeitgeber Siemens? „Es sind nicht die kolossalen Unterschiede. Aber wir haben eine andere Kommunikation, sind direkter, gehen familiärer miteinander um.“

Die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen sei sehr wertvoll, betont er. „Sie helfen mir sehr rasch, Informationsdefizite abzubauen, sodass ich nicht zum langsamsten Glied in der ganzen Kette werde!“ Noch kenne er nicht alle Kollegen, aber er wolle diesen Umstand möglichst schnell beheben.

Wenn in einem Unternehmen vieles gut eingespielt ist, beschert das einem Neuen mitunter einige Hürden, weiß Franz Gruber: „Bei Vereinbarungen und Verträgen, die weit vor meiner Zeit geschlossen wurden, habe ich schon sehr viel Aufholbedarf. Das ist echt viel Arbeit. Hier gilt es, nicht der Bremser zu sein.“ Eine Unterschrift zu leisten heiße auch, guten Gewissens Verantwortung übernehmen zu können.

Hinzu käme die Umstellungen im privaten Bereich, erwähnt er: „In Wels eine neue Wohnung finden, sich etablieren, die ersten öffentlichen Veranstaltungen absolvieren.“ Wels gefalle ihm sehr gut – und auch, „dass wir als WSG ein Teil des Stadtlebens sind. Es wird einem sehr leicht gemacht, Fuß zu fassen. Man merkt bald, dass das Führungsteam das Netzwerk immer sehr gepflegt hat.“

Bei der Stadt gelte das Gleiche wie beim Unternehmen: „Es gibt in Wels eine gewisse Kultur, die ich erst kennenlernen muss.“ Und neue Leute kennenzulernen sei für ihn persönlich ohnehin eine große Herausforderung, fügt er mit einem Lächeln hinzu, denn: „Viele müssen sich nur einen Namen merken – aber ich muss mir alle Namen merken!“