„So eine Chance bekommt man nur einmal in hundert Jahren!“

News-Beitrag | 16. Oktober 2017

Vor kurzem startete mit dem offiziellen Spatenstich der Bau des neuen Kraftwerks Traunleiten. Die Aushubarbeiten der Krafthausgrube sind schon im vollen Gang, der Rückbau des alten Kraftwerks mit der Demontage der Maschinen hat begonnen und die Dammschüttung bei der Wehr ist schon von weitem sichtbar. Ab Frühjahr 2018 sind die Betonarbeiten des neuen Krafthauses geplant und das Ausmaß des fertigen Kraftwerks lässt sich dann schön langsam erahnen.

„Wenn alles so gut läuft wie bis jetzt, dann sind wir pünktlich in zwei Jahren fertig“, ist sich Gerald Kalchauer sicher. Der gebürtige Welser ist verheiratet und Vater von drei Kindern , seit 2013 Projektleiter für den Kraftwerksneubau und koordiniert sämtliche am Bau beteiligten Kompetenzbereiche, wie Bau, Maschinenbau oder Elektrotechnik: „Das ist tagesfüllend!“. Auch wenn sein liebstes Hobby – das Laufen- und im Moment hint angestellt werden muss, sieht er dieses Großprojekt als einmalige Chance: „Solch ein Kraftwerk baut die Wels Strom nur einmal in 100 Jahren. Da muss man dabei sein!“.
„ Der optimale Start vor wenigen Wochen wurde durch den Einsatz aller im gesamten Team ermöglicht und gibt uns auch den richtigen Ansporn für die weiteren Arbeiten. In dieser Zusammensetzung macht das Arbeiten und das Lösen der Herausforderungen die so ein Projekt mit sich bringt wirklich Spaß.“

Das neue Kraftwerk ist eine wichtige Investition in die Zukunft der regionalen Energieversorgung und des Unternehmens: „Dieses Kraftwerk ist die Lebensader der Wels Strom!“. Gerald Kalchauer betont auch, dass die Erhaltung der umliegenden Natur ein wesentlicher Teil des Projektes ist:“ Es ist schön zu sehen, dass wir beim Bau keine Kompromisse eingehen müssen, sondern mit diesem modernen Kraftwerk eine sehr gute Symbiose zwischen Stromerzeugung und Natur schaffen können.“.

Auf die Frage hinauf, wie es nach der Fertigstellung desKraftwerks weitergeht zeigt Kalchauer die gefüllte Projektmappe:“ Es warten schon genug Anschlussprojekte, auch weiterhin eine optimale Strom- und Wärmeerzeugung zu gewährleisten.

Ein Hauptthema bildet hier der steigende Fernwärmebedarf in Wels, der zu Überlegungen führt, wie dieser auch zukünftig bestmöglich unter wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten abgedeckt werden kann. Solche Themen haben eine entsprechende Vorlaufzeit.