Fernheizkraftwerk Wels

Fernheizkraftwerk trägt künftig zur Blackout-Prävention bei

01.09.2021  –  Information

Das Fernheizkraftwerk Wels wird für den Sommer 2022 als Netzreserve für Österreich abgerufen. Die APG (Austrian Power Grid) hat ein diesbezügliches Angebot von Wels Strom angenommen.

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Franz Gruber MBA
Geschäftsführer

„Das freut uns besonders, weil wir damit einen sehr wertvollen Beitrag zur Blackout-Prävention für Österreich und den Raum Wels leisten können.“

„Wir haben uns sehr angestrengt, ein attraktives Paket zu schnüren. Nach der finalen Abstimmung zwischen der APG und der Regulierungsbehörde E-Control steht nun fest, dass unser Fernheizkraftwerk im ersten Schritt für die Sommersaison 2022 als Netzreserve eingesetzt wird.“

Die APG hatte insgesamt 3000 Megawatt als Netzreserve ausgeschrieben. Das Fernheizkraftwerk Wels kann maximal 45 Megawatt liefern.

Die APG betreibt das österreichische Stromtransportnetz. Bei einer großen Störung oder gar einem Ausfall dieses Netzes spricht man von einem Blackout. Für dieses Worst-Case-Szenario hat die APG einen genauen Netzwiederaufbauplan vorbereitet. In diesem ist geregelt, welcher Energieversorger wann was zu tun hat. Denn ein derart komplexes Problem kann nicht von regionalen Energieversorgern allein gelöst werden. Das funktioniert ausschließlich auf nationaler oder sogar internationaler Ebene.
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Wels Strom leistet für seine Kunden höchste Versorgungsqualität und Sicherheit im nationalen und internationalen Vergleich. In den letzten Jahren wurde das gesamte Versorgungsnetz der Wels Strom als Kabelnetz ausgeführt. Geringe Störanfälligkeit durch Wind und Wetter ermöglichen eine Verfügbarkeit von knapp 100% für unsere Kunden.

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