Geschichte

Begleiten Sie uns auf einer ereignisreichen Zeitreise

„Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut“ würde Kaiser Franz Josef wahrscheinlich sagen, könnte er die 100-jährige Geschichte des in seiner Regentschaft gegründeten Welser Traditionsunternehmens rückverfolgen. Wahrlich, sie war höchst erfreulich und erfolgreich.

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Beurkundung

Die Gründerzeit

1899

  • 28. Juli, Gründungsvertrag der "Aktiengesellschaft Elektrizitätswerk Wels", zwischen der Stadt Wels und der Österreichischen Union-Elektrizitätsgesellschaft Wien, Aktienkapital: 1,900.000 Kronen. 
  • Das Stadtinteresse gilt nur der Licht- und Kraftversorgung, nicht aber einer Kapitalbeteiligung an der Gründergesellschaft. 
  • Wasserrechtliche Konzessionserteilung für eine Wasserkraftanlage mit Turbinenantrieb am rechten Traunufer in Traunleiten durch die k.u.k. OÖ Statthalterei. 
  • Beginn der Bauarbeiten

1901

  • 31. Jänner, Konstituierung der AG und Übernahme des Betriebes von der Gründergesellschaft.
  • 1. Februar, Aufnahme des Versorgungsbetriebes mit einer Anschlussleistung von 250 kW. Stark zunehmende Nachfrage der neuen elektrischen Energie. Begleitende Entwicklung eines neuen, zwingend notwendigen Berufes: Elektro-Installateur. Gründung des Installationsbetriebes.

1901 – 1912

  • E-Werk Wels als bedeutendes Kraftzentrum in OÖ.
  • Erweiterung des Versorgungsgebietes bis Nettingsdorf (Papierfabrik), Netz der Linzer Tramway- und Elektrizitätsgesellschaft, Bad Schallerbach.
  • Fremdbezugsvereinbarung mit E-Gesellschaft Stern & Hafferl Gmunden, zur Deckung der enormen Nachfrage.

1913

  • Bau der zweiten Fernleitung vom KW-Traunleiten nach Wels.
  • Stromlieferung an die Linzer "Tram" nimmt bedeutend zu.

1913 – 1919

  • Erschließung einer großen Anzahl von Ortschaften in den Bezirken Wels und Linz.

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Fernwärmenetz Aushubarbeiten
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Leitung
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Ehemaliges Verkaufsgeschäft in der Pfarrgasse 1

Nach dem 1. Weltkrieg

1920

Kapitalbeteiligung der Stadt Wels an der Gesellschaft mit 2,000.000 Kronen, damit fortan ununterbrochener Mehrheitsbesitz.

1936

Eröffnung des "Elektrohauses" am Kaiser-Josef-Platz, zum Vertrieb von Elektrogeräten, Beleuchtungskörpern und Radioapparaten.

1921

Erwerb von jungen Aktien der E-Gesellschaft Hörsching, zur Sicherung des Stromabsatzes in deren Versorgungsgebiet.

1940

1. Dezember, Übernahme des städt. Steinkohle-Gaswerkes auf Pacht.

1923

Kauf des städtischen Kinderasyl-Gebäudes Stelzhamerstraße 27, zur Errichtung des Verwaltungssitzes.

1941 – 1961

Rückgang der Gasabnehmer von 1250 auf 950 infolge zu hoher Erzeugungskosten und geringer Kokserlöse (VÖEST als Konkurrenz!)

Nach dem 2. Weltkrieg

1959

9. November, Inbetriebnahme des Fernheizkraftwerkes mit einer revolutionären Kraft-Wärme-Kupplung, mit Schweröl-Betrieb.

1962 – 1970

Stürmischer Aufschwung des Gasverkaufs von 285.000 m³ (1961) auf 2,042.000 m³ (1970).

1972

Umstellung der Gasversorgung von Propan-Luft-Mischung auf Erdgas-Verteilung.

1961

Umstellung des FHK auf Braunkohle-Feuerung, aus Kostengründen.

1965

Inbetriebnahme des neu errichteten Wehrkraftwerkes.

1972 – heute

Rasanter Ausbau des Gasnetzes, des Versorgungsgebietes und Verdichtung der Hausanschlüsse. Heutiger Anschlussgrad: rund 40% der Welser Haushalte.

1962

Umbau des Gaswerkes von Steinkohlen-Gas (Stadtgas) auf Propan-Luft-Gemisch.

1966

Erwerb des bisher gepachteten Gaswerkes.

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Auslage des Verkaufsgeschäft in der Pfarrgasse 1

Die jüngste Zeit

1984

  • Erwerb des städtischen Wasserwerkes Beteiligung am Welser Linienverkehr SAB.

1984 – heute

  • Ständiger Ausbau des Wasserversorgungsgebietes
  • Heutiger Anschlussgrad: rund 90% der Welser Einwohner.

1989

  • Beteiligung an der WBA GmbH.

1994

  • Erwerb der städtischen Abwasserentsorgung (Kanal).
  • Beteiligung an der Contipole GmbH.

1995

  • Beteiligung an der Ferngas-Beteiligungs AG.

1997

  • Gründung des Geschäftsbereiches "Telekommunikation".
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1991

  • Entstehung der Sparte "Kommunaltechnik".
  • Revitalisierung des Oberwasser-Kanals (Werkskanal).

1994 – heute

  • Weiterführender Ausbau des Kanalnetzes.
  • Heutiger Anschlussgrad: rund 98%.

1996

  • Beteiligung am Abwasserverband Welser Heide.

1998

  • Beteiligung an der Tele.ring Austria.
  • Beteiligung an der LIWEST Kabelmedien GmbH.
  • Gründung des Geschäftsbereiches "Consulting/Contracting".
  • Gründung des Tochterunternehmens Wasserwirtschafts GmbH.
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Maschinenraum des Kraftwerk Traunleiten
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Gaswerk

1999

  • Eröffnung des "E-Werk Kundenzentrum" am Kaiser-Josef-Platz.

2001

  • Eröffnung Fernheizkraftwerk Durisolstraße.

2003

  • Liberalisierung Strommarkt, Eröffnung Dienstleistungszentrum Wiesenstraße, Matrix3000 wird 100% Tochterfirma der EWW AG.

2005

  • Baubeginn Wasserkraftwerk Breitenbach NEU.

2007

  • Mea-Solar wird mit 100% Beteiligung Tochter der eww ag

2000

  • Aus Telit wird it & tel.
  • Individuelle Komplettlöungen für die Business-Kommunikation.

2002

  • Gründung Wels Strom GmbH (51% EWW AG, 49% Energie AG Oberösterreich).

2004

  • Zukauf der Mea-Solar GmbH (50% EWW AG, 50% Erdgas OÖ GmbH).

2006

  • Eröffnung Wasserkraftwerk Breitenbach NEU.
  • Baubeginn Umspannwerk Wels Nord.