Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

Die MSR (Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik) steuert alle Heizungs-, Kühl- und Lüftungsanlagen, bzw. die gesamte Haustechnik.

Unser Leistungsspektrum reicht von Gebäude- und Raumautomation von Büro- und Wohnhausanlagen bis zur Steuerung hochkomplexer Industrieanlagen und Kraftwerke. Ein wesentlicher Punkt der MSR ist die Erstellung eines angenehmen Gebäudeklimas. Dieses trägt wesentlich zur Lebens- und Arbeitsqualität bei und fördert somit die Produktivität. Wir errichten eine speziell auf Sie angepasste MSR unter Einsatz gängiger Bus-Systeme (Ethernet, EIB, Dali, LonWorks) und sorgen für eine nahtlose Integration in bestehende Systeme. Bei Neuinstallationen setzen wir auf etablierte Technologien im Sinne der Nachhaltigkeit und langen Nutz- und Lebensdauer.

Das Saia Burgess Controls Zertifikat belegt das Know-how unserer Mitarbeiter. Die laufende Weiterbildung garantiert die hochprofessionelle Umsetzung Ihrer MSR-Anlagen.

Zertifizierung

Die eww Gruppe besitzt – als österreichweit einziges Unternehmen – ein Saia PCD Systemintegrator-Zertifikat.

Das Zertifikat belegt die gute technische Kompetenz und Erfahrung im Einsatz von SBC Produkten. Ferner wird eine seriöse und verlässliche Arbeitsweise als Geschäftspartner bescheinigt.

Referenzen

eww Kommunaltechnik Projekte für Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik

Kindergarten Robert-Koch-Strasse / Wels

eww Kommunaltechnik - Kindergarten Robert-Koch-Straße / Wels
Die Anforderung

Der neu errichtete Kindergarten in Passivhausausführung soll mit der örtlichen Fernwärme versorgt werden. Das Gebäude soll mit Fußbodenheizung und einer Lüftungsanlage beheizt bzw. belüftet werden.

Optimale Klimatisierung und Luftqualitätsüberwachung aller Räume bei individueller und sowie darauf abgestimmte Mess- und Regeltechnik.

Unsere Lösung

Errichtung der Mess- und Regeltechnikanlage, des Haustechnik-Schaltschrankes.
Erbringung der Dienstleistungen im Zusammenhang mit Gerätemontage, Anklemmarbeiten und Inbetriebnahme.
Die Bedienung erfolgt vor Ort über ein Web-Terminal und die Fernüberwachung mittels Modem.
Aufschaltung auf die fabrikatsneutrale Leittechnik des Magistrats der Stadt Wels.
Einsatz von Einzelraumreglern mit CO2-Temperatur-Fühlern zur Ansteuerung von Heizungszonenventil und Volumenstromregler.
Langzeit-Datenaufzeichnung für das Magistrat Wels.
Erfassung des Wärmeverbrauchs durch Wärmemengenzähler.
Die Lüftung führt nach der Heizperiode automatisch die Sommernachtskühlung durch.

Verwaltungsgebäude II, Stadtgemeinde Laakirchen

eww Kommunaltechnik - Verwaltungsgebäude Laakirchen
Die Anforderung

Die Gemeinde Laakirchen will mit einer innovativen Architekturlösung, bei welcher hohe Glasflächen als Fassadenelemente dienen, ein neues Verwaltungsgebäude neben dem bisherigen Amtsgebäude errichten und mit minimalen Betriebskosten über viele Jahre betreiben.

Aufgrund des hohen Glasanteils ist die Klimatauglichkeit, insbesondere von Frühling, Sommer und Herbst, für dieses Gebäude vor allem deshalb eine ganz besonders markante Situation, da die Haustechnik auf hohe Behaglichkeit bei gleichzeitig geringen  laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten zu konzipieren ist.

Unsere Lösung

Mittels einer integralen, stimmigen Klima Engineering-Leistung zwischen dem Architekturbüro und uns konnten als erste Maßnahmen Optimierungen im bautechnischen Bereich, wie Wärmebrücken und dergleichen weitgehend vermieden oder verbessert werden. Dadurch konnte auch die Gebäude-Energiekennzahl wesentlich verändert werden und eine zweckmäßig  Preis-Leistungsorientiertere, niedrigere Energiekennzahl wurde erzielt.

Nötige Schnittstellen mit anderen Planern und Gewerkelieferanten wie Elektro, Jalousienhersteller, Glaslieferant usw. wurden von uns koordiniert und technischen Lösungen zugeführt.
Im Haustechnikkonzept sind ausschließlich modernste Erkenntnisse der Heizungs- und Lüftungstechnik, als auch Gebäudedämmung und vorrangig Vermeidung von sommerlicher Überhitzung geplant und ausgeführt.
Das Haustechnikkonzept umfasst die aufeinander abgestimmten Anlagenteile wie Fernwärme aus Industrieabwärme, Gebäudebeschattung, thermoaktive Bauteile (Beton, Kernkühlung), Fußbodentemperierung (heizen und kühlen), Erdluftkollektor zur Vorklimatisierung, Hybridlüftung mittels natürliche Luftdurchströmung am Tag und mechanischer Sommernachtlüftung in den Nachtstunden, sofern die Meß- und Regeltechnik in den einzelnen Räumen dies auch so fordert.

Aufgrund des optimierten Energieverbrauchs konnte zur Kühlung Brunnenwasser verwendet werden. Anstelle einer sonst üblicherweise bei solchen Projekten nötigen und sehr teuren Kältemaschinen in Bezug auf Investitions- und Betriebsfolgekosten.

Am Dach des Gebäudes befindet sich zur Eigenstromerzeugung und -lieferung überschüssiger Energie ans Stromnetz (speziell an Wochenenden, wo kaum ein Bürobetrieb stattfindet) eine Photovoltaikanlage.