Anschlussgrad
Der Ausbau des Kanalnetzes befindet sich in der Schlussphase. Der Anschlussgrad liegt im Moment bei 98,5% und wird noch auf 99,5% gesteigert. Mit dem Ende der Kanalbautätigkeiten in Wels werden Ressourcen frei. Auch aus diesem Grund wurde das technische Büro "Wasserwirtschaft GmbH" eingerichtet.
Kanalnetz, Abwassermenge
Die Hauptkanal erstreckt sich über eine Länge von 210 km, von dieser Gesamtlänge sind ca. 40 km begehbar. Der Durchmesser des Hauptkanals beträgt bis zu 2,6 m.
An regenfreien Tagen liefert das Welser Kanalsystem rund 18.000 m³ Abwasser an die Kläranlage Kappern.
Darf man Regenwasser und Drainagewasser einleiten?
Die Einleitung von Regenwasser in den Kanal ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Regenwasser vermindert die Klärwirkung durch Vergrößerung der Abwasserfracht. Sauberes Regenwasser von Dachflächen sollte entweder zur Nutzung für Toilettenspülungen verwendet werden, oder wie Regenwasser von verkehrsarmen Straßen an Ort und Stelle in Gräben, Bachläufen oder Sickergruben eingeleitet werden. Drainagewasser darf nicht in den Kanal eingeleitet werden.
Wann muss man an den Kanal anschließen?
Eine Anschlusspflicht besteht, wenn auf meinem Grundstück Abwasser anfällt und mein Gebäude nicht weiter als 50 m vom Kanal entfernt ist.
Kann man mineralölhältige Abwässer einleiten?
Mineralölhältige, lösungsmittelhältige, schwermetallhältige, betriebliche Produktions- und Reinigungswässer (nach Maßgabe der einschlägigen Emissionsverordnung) können nur unter Vorschaltung einer Reinigungsanlage eingeleiten werden.
Wo ist die Übergabestelle an das Kanalnetz?
Das Kanalisationsnetz des E-Werk Wels reicht ca. 1,0 m in das private Grundstück. Die Schnittstelle zur Hauskanalisation wird mit dem Übergabeschacht an der Grundgrenze (Bestandteil der Hauskanalisation) definiert.
Info



Seite drucken

